TOD IM RHEINLAND
 
Den Anstoß zu diesem ungewöhnlichen Projekt gab im Jahre 1994 ein Bestatter. Fritz Roth aus Bergisch Gladbach wünschte sich für sein Bestattungshaus einen Beitrag über den Umgang mit dem Tod. Herausgekommen ist ein Kabarett- und Bildungsprogramm über 2000 Jahre Geschichte der Bestattungskultur im Rheinland, beginnend bei den Römern, die nicht nur ihre Kultur des Sterbens, Begrabens und Trauerns ins Rheinland einführten, sondern vor allem auch das frühe Christentum, das wiederum einen ganz anderen Umgang mit den Toten und ihrer Erinnerung verbreitete. Da jede Kultur Bestattungskultur ist und umgekehrt, wissen wir dank ausgezeichneter archäologischer Funde sehr genau über Sterben, Bestattung und Totenkult Bescheid. Wie überhaupt kaum eine fundierte Geschichte unserer Vorfahren geschrieben werden könnte ohne die Gräber und ihre Hinterlassenschaften, die immernoch - neben den Kloaken und Abfallgruben - die historischen Quellen par excellence darstellen. Fundgruben für den Bonner Kabarettisten Rainer Pause und den Kölner Journalisten Martin Stankowski.
 
Die Termine der vergangenen 2 Jahre:
 
2005
25.01.2005 Freiburg, Christuskirche
15.06.2005 Monheim am Rhein, Spiegelzelt
11./12.11.2005 Köln, Trauerhalle des Melatenfriedhofs
16.11.2005 Köln-Vingst, Kirche St. Theodor
17.11.2005 Siegburg, Sagam Gesundheitszentrum
20.11.2005 Bonn, Lutherkirche
 
2004
21.03.2004 Bergisch Gladbach, Bestattungshaus Pütz
01.11.2004 Bergisch Gladbach, Bestattungshaus Pütz
02.11.2004 Pulheim, Alte Kirche St. Martinus
03.11.2004 Aachen, Bestattungshaus Bakonyi
04.11.2004 Bonn, Rheinisches Landesmuseum
05./06./07.11.2004 Köln, Trauerhalle des Melatenfriedhofs
14.11.2004 Köln, a.j. Buchladen
16.11.2004 Bergkamen, Evangelisches Bodelschwinghhaus
17.11.2004 Moers, Evangelische Dorfkirche Repelen
12.12.2004 Brühl, Natursteine Blondiau